Naturmedizin

Harald Pfinder
Arzt für Allgemeinmedizin und Naturheilverfahren

Privatpraxis für Naturheilkunde und Prävention

Praxis Warteraum Empfang Behandlungsraum
This is an example of a HTML caption with a link.

Spezielle Therapien

Baunscheidtverfahren

Baunscheidtieren ist die Reizung eines Hautbezirkes mit Hilfe eines Stichlers und einer in die Stichporen eingeriebenen Flüssigkeit oder Salbe. Man erzeugt durch die Hautreizung eine künstliche Entzündung mit Blutzufluss und Spannungserhöhung. Der Stoffwechsel wird angeregt und fördert so die Wiederherstellung der normalen Organtätigkeit. In diesem Verlauf wird die lebenswichtige Lymphe aktiviert. Sie fördert in Folge über die künstlich erzeugten Bläschen aus den Tiefen des Gewebes die Giftstoffe an die Hautoberfläche, wo sie ausgeschieden werden. Da jedes Organ sogenannte "Reflexzonen" auf der Haut hat, kann man nicht nur Haut und Muskulatur behandeln, sondern auch sämtliche inneren Organe. Im Allgemeinen stellt sich kurz nach der Nadelung ein wohltuendes behagliches Wärmegefühl ein. Der Blutumlauf wird beschleunigt, die Hautausdünstung wird gesteigert und die Schmerzen nehmen ab.

Indikationen: Neuralgische Leiden.

.. zurück

Blutigeltherapie

Seitdem Menschen einander heilen, spielen Blutegel fast immer eine bedeutende Rolle. Wenn es auch in die heutige Medizin kaum zu passen scheint: Blutegel sind wieder zu einem Bestandteil der medizinischen Versorgung geworden. Wissenschaft und Pharmaindustrie haben seit langem erkannt, was die Evolution für einen komplexen und wunderbaren Wirkstoffcocktail mit dem Blutegelspeichel hervorgebracht hat, der in geradezu "genialer Weise" in die komplizierte Gerinnungskaskade des Blutes eingreift. Und da Blut in irgendeiner Weise mit allen Erkrankungen zusammenhängt, haben Blutegel durch den Aderlass und ihre Wirkstoffe einen breiten Indikationsbereich. Der Biss eines Blutegels ist nicht schmerzhaft, und wird wie "Brennnesselstiche", "Mückenstiche", "ein leichtes Ziehen" oder "Einstiche von Injektionsnadeln" beschrieben. Ein im folgenden Verlauf mögliches, leichtes Jucken geht auf histaminähnliche Substanzen zurück.

Der Biss ist auch durch die "Bisstechnik" wenig schmerzhaft: 3 sternförmig angeordnete Sägeleisten mit jeweils ca. 80 Kalkzähnchen raspeln sich vorsichtig durch die Haut. Zwischen den Kalkzähnchen sind Öffnungen, durch welche die SALIVA, der Blutegelspeichel abgegeben wird. Durch die verzögerte Blutgerinnung kommt es zu einer Nachblutung die bis zu 12 Stunden andauern kann. Durch diesen sanften Aderlass erfolgt die Reinigung der Wunde. Währenddessen tritt der "Ausbreitungsfaktor" in Aktion: der Weg für die wirksamen und heilsamen Substanzen wird vorbereitet.

Indikationen: Rheuma, Gürtelrose, Krampfadern, Tinnitus, Thrombosen, Furunkel, Nebenhöhlenentzündungen, Venenentzündungen, Depressionen, Bluthochdruck, Schlaganfall, Schilddrüsenfunktionsstörungen, Angina pectoris, Ulcus, Diabetischer Fuß und viele andere mehr.

.. zurück

Eigenbluttherapie

Die Eigenbluttherapie ist eine Reiz- und Umstimmungstherapie, bei der entnommenes Venenblut unbehandelt oder mit verschiedenen Medikamenten angereichert in die Muskulatur oder Haut zurück gespritzt wird. Ziel ist es das Immunsystem anzuregen, da der Körper das reinjizierte Blut, das sich durch den Aufenthalt außerhalb des Körpers verändert hat, als Fremdstoff erkennt und Abwehrreaktionen in Gang setzt. Das Blut an der Einspritzstelle wird somit selbst ein anregender Reiz, der eine intensive Stimulierung der körpereigenen Abwehrkräfte bewirkt und damit die Selbstheilungskräfte des Organismus wiederherstellt. Die Eigenbluttherapie hat eine ausgleichende Wirkung auf das Immunsystem. Bei allergischen Erkrankungen dämpft sie die überschießende Abwehrreaktion. Arbeitet das Abwehrsystem zu träge, provoziert sie eine anregende Wirkung. Um den Reiz der Eigenbluttherapie zu verstärken, kann man dem entnommenen Blut zusätzlich homöopathische Mittel zusetzen und dies als Mischinjektion zurückspritzen. Das bedeutet, dass zu dem unspezifischen Reiz (Injektion des unveränderten Blutes) auch ein spezifischer Reiz hinzukommt, den das gewählte Mittel setzt. Wie bei vielen anderen naturheilkundlichen Behandlungen tritt auch bei der Eigenbluttherapie die langfristig stabilisierende Wirkung erst nach einigen Wochen ein.

Anwendung: Allergien, entzündliche Hauterkrankungen, akute Infekte, Blutbildungsstörungen, rezidivierende Erkältungskrankheiten und Durchblutungsstörungen.

.. zurück

Entsäuerungstherapie mit Infusionen

Der Säure-Basen-Haushalt stellt im menschlichen Körper ein wichtiges Regulationssystem dar. Er hält das Verhältnis von Säuren und Basen im Körper mit Hilfe verschiedener Stoffwechselvorgänge konstant. Die Messgröße für den Säure-Basen-Haushalt ist der pH Wert. Kleinste Verschiebungen im pH Wert können den Stoffwechsel gravierend beeinträchtigen und den Körper belasten. Messen können Sie Ihren pH Wert z.B. im Urin. Sollte er dabei unter pH 7 liegen, ist eine Übersäuerung des Körpers sehr wahrscheinlich.

Hervorgerufen werden kann eine Übersäuerung z. B. durch Stress, falsche Ernährung, Medikamente, Krankheit oder chronische Schmerzen. Kann der Körper die Übersäuerung nicht mehr kompensieren, kommt es in der Folge zu schleichend beginnenden Allgemeinsymptomen, denen noch keine organische Erkrankung zugeordnet werden kann. Beispiele dafür sind chronische Müdigkeit, Abgeschlagenheit, Konzentrationsschwäche, innere Unruhe u.ä. Eine ständige Übersäuerung ist unter Umständen auch verantwortlich für die Entstehung vieler Krankheiten wie Neurodermitis, Diabetes, Magen-Darm-Erkrankungen oder sogar Krebs. Procain Basen Infusionen führen zu einer deutlichen Verbesserung der Durchblutung der kleinsten Gefäße, so dass die eingelagerten Säuren im gesamten Körper neutralisiert werden können. Das Gleichgewicht zwischen Säure und Base wird wieder hergestellt. Procain Basen Infusionen werden auch bei der Therapie von chronischen Schmerzen mit sehr großen Erfolgen angewendet.

Indikationen für eine Procain Basen Infusion sind: Tumorerkrankungen, allgemeine Abgeschlagenheit, Müdigkeit, Hauterkrankungen, Durchblutungsstörungen, Allergien und chronische Schmerzen.

.. zurück

Lichttherapie

Licht ist lebenswichtig für den Menschen. Es regt natürliche Regenerationsprozesse an, stimuliert den Zellstoffwechsel, stärkt das Immunsystem und verbessert den Blutkreislauf. Lichttherapie kann sowohl therapeutisch als auch prophylaktisch eingesetzt werden. Sie kann helfen, Symptomen vorzubeugen oder sie zu lindern und so das gewohnte Energie- und Leistungsniveau des Körpers wiederherzustellen. Erkrankungen werden mit Licht nicht direkt behandelt, sondern der körpereigene Regenerationsprozess wird auf natürlichem Weg aktiviert. Der Organismus wird unterstützt, seine Selbstheilungskräfte zu nutzen und sein Gleichgewicht wieder herzustellen. Die Stimulation erfolgt dabei über das Hautorgan sowie das Gehirn und das vegetative Nervensystem. Bei der Behandlung mit Licht sollte dem Körper genügend Zeit gegeben werden, sich auf die eingeleiteten Stimulationen einzustellen. Physiologische Prozesse laufen grundsätzlich langsam (in Tagen oder auch Wochen) ab. Wirkungen können daher zeitlich verzögert auftreten. Eine Verbesserung des Allgemeinbefindens kann man allerdings meist schon nach kurzer Zeit wahrnehmen. Lichttherapie ist praktisch nebenwirkungsfrei.

Anwendungsgebiete: Stärkung der Abwehrkräfte bei geschwächtem Immunsystem, Aktivierung der Selbstheilungskräfte bei Infekten, Linderung von Hautkrankheiten, Akne, Neurodermitis, saisonal abhängige Depressionen und Schlafstörungen.

.. zurück

Magnetfeldtherapie

Unter Magnetfeldtherapie versteht man den therapeutischen Einsatz von gepulsten oder statischen Magnetfeldern zum Zwecke der Behandlung von Krankheiten. Bei der Beobachtung diverser organischer Phänomene geht die Magnetfeldtherapie davon aus, dass alle Lebensvorgänge auf elektromagnetischen Impulsen basieren, die vom Erdmagnetfeld ausgehen und im menschlichen Organismus besonders die Hypophyse (das Hauptsteuerungsorgan für alle Stoffwechselvorgänge in den Körperzellen) stimulieren. Allgemein gilt, dass pulsierende Magnetfelder aufgrund ihrer materiendurchdringenden Eigenschaften auf jede Körperzelle einwirken können. Der Angriffspunkt ist dabei in erster Linie die durch den Ionenaustausch stromführende Zellmembran.

Die Folge ist eine verbesserte Nutzung des Sauerstoffs im Gewebe, da die roten Blutkörperchen unter dem Einfluss der Magnetfelder mehr von ihrem gebundenen Sauerstoff abgeben. Die Durchblutung wird deutlich verbessert. Ein exakt dosiertes pulsierendes elektromagnetisches Feld aktiviert den Stoffwechsel und verbessert den Energiehaushalt. Die Blutgefäße werden erweitert, die Mikrozirkulation und Fließeigenschaften des Blutes werden verbessert. Die wichtigsten Anwendungsgebiete der Magnetfeldtherapie resultieren aus ihrer regulativen Wirkung.

Es ergeben sich folgende Einsatzmöglichkeiten: Schmerzbehandlung, insbesondere im Bereich des Bewegungsapparates, Verspannungszustände der Muskulatur, Depressionen, Nervenerkrankungen, Stärkung des Immunsystems und Hauterkrankungen.

.. zurück

Sauerstofftherapie

Haben Sie auch manchmal das Gefühl, dass Sie ständig alles vergessen? Können Sie sich zuweilen einfach nicht konzentrieren und leiden noch dazu häufig an Kopfschmerzen? Ist es Ihnen immer wieder schwindelig oder Sie fühlen eine seltsame Benommenheit? Häufig ist die Ursache dafür ein Sauerstoffmangel. Wir modernen (meist im Sitzen arbeitenden) Menschen haben es zum Großteil verlernt richtig zu atmen. Das heißt: tief in den Bauch einatmen und vollständig wieder ausatmen. Wir sind zu einer „Flachatmung“ übergegangen. Automatisch werden dabei viele Zellen nicht mehr mit ausreichend Sauerstoff versorgt. Die Folge sind Durchblutungsstörungen z. B. im Gehirn.

Die Sauerstoff Kombinationstherapie ist eine 3 Wege Therapie. Sie besteht aus hochdosierter Sauerstoff Maskenbeatmung, Infusionen mit gut verträglichen Mitteln pflanzlichen Ursprungs sowie gleichzeitiger Magnetfeldbehandlung. Durch das optimale Zusammenspiel dieser drei Komponenten wird der Zellstoffwechsel wieder ganz neu aktiviert, und Sie fühlen sich sofort spürbar besser. Schwindel, Konzentrationsstörungen sowie allgemeine Durchblutungsstörungen werden gelindert oder können teilweise ganz verschwinden.

.. zurück

Schröpftherapie

Das Ziel der Schröpftherapie ist es, wie auch immer geartete krank machende Stoffe aus dem Körper auszuleiten. Die Verwendung von Schröpfköpfen ist älter als der Aderlass und die Behandlung von Kranken mittels Blutegel, und wurde bereits in Indien, Ägypten und Griechenland ausgeübt. Beim Schröpfen findet ein äußerer Saugreiz statt, durch den die Haut und das darunter liegende Gewebe angezogen und stark gedehnt wird. Nach naturwissenschaftlicher Sicht wird durch das Aufsetzen der Schröpfkugel die Mikrozirkulation der Blut- und Lymphflüssigkeit im Gewebe angeregt. Durch die Ableitung der gestauten Lymphflüssigkeit wird die Anspannung des darunter liegenden Muskels vermindert und der Muskel kann sich entspannen. Neben den lokalen Wirkungen treten auch Fernwirkungen auf, z.B. Umstimmung des vegetativen Nervensystems, Mineralstoffverschiebungen, Veränderung des Gewebe – pH – Wertes.

Wir kennen drei verschiedene Arten des Schröpfens: das trockene Schröpfen (zur Hinzufügung von Blut, Wärme, Kraft), das blutige Schröpfen (zur Hinwegnahme von Überschuss, Hitze und Schmutzstoffen) und die Schröpfkopfmassage.

Indikationen: Muskelverspannungen, Muskelrheumatismus, Lumbalgien, Ischialgien, Dysmenorrhoe, Hypertonie, Hypotonie, Asthma bronchiale, chronische Bronchitis, Kopfschmerzen und Schwindel.

.. zurück

Vitamin C Hochdosistherapie

Vitamin C (Ascorbinsäure) ist für den Menschen ein lebenswichtiger Nahrungsbestandteil. Es steuert eine Vielzahl natürlicher Vorgänge in unserem Körper. So z.B.: Bildung frischer Blutzellen, Steigerung der köpereigenen Abwehr, Abbau von Schadstoffen und krebserregenden Substanzen (freie Radikale), Stärkung der Kollagenfasern in der Haut, Steigerung des Fett- und Cholesterinabbaus, Verminderung von Allergien u.v.m. Grundsätzlich entfaltet die Vitamin C Hochdosistherapie bei allen krankhaften Prozessen im Körper ihre positive Wirkung. Bei schweren Erkrankungen (auch Krebs oder AIDS) kann sie deshalb immer auch unterstützend eingesetzt werden. Bereits eine einzige "Vitamin C Kur" (10 Behandlungen) vermag die Selbstheilungskräfte des Körpers derart anzustoßen, dass krankhafte Prozesse zum Stillstand kommen oder zumindest gelindert werden.

Der eigentliche Wert liegt allerdings in der vorbeugenden Wirkung, so dass es möglichst gar nicht erst zu Krankheiten, Infektionen oder Krebs kommt. Vitamin C ist aufgrund seiner antioxidativen Eigenschaften auch eines der am häufigsten eingesetzten Vitamine in der Krebsbehandlung. Vitamin C Infusionen helfen z.B. bei Nebenwirkungen aufgrund von Chemo- oder Strahlentherapie, tumorbedingten Schmerzen, Appetitlosigkeit. Außerdem haben sie einen positiven Einfluss auf die Blutbildung. Ebenso wichtig ist Vitamin C auch als Radikalfänger. Freie Radikale sind aggressive Substanzen, welche die Zellwände schädigen und so eine Tumorentstehung begünstigen können. Die Menge an Vitamin C, die dem Organismus über den Magen-Darm-Trakt (also als Tabletten) zugeführt werden kann ist begrenzt. Hochdosierte Gaben, welche dann ihre enorme Wirkung entfalten, können deshalb nur als Infusionen über die Vene verabreicht werden.

Wann ist der Vitamin C Bedarf erhöht: Infektionskrankheiten, Neigung zu Infekten, Allergien, Heuschnupfen, chronische Erkrankungen(Darmentzündungen), Burn out Syndrom, verminderte Leistungsfähigkeit, Abgeschlagenheit, Kopfschmerzen, Migräne und Rekonvaleszenz .

.. zurück

Arzt Harald Pfinder

Privatpraxis

Harald Pfinder Arzt für Allgemeinmedizin
und Naturheilverfahren Privatpraxis für Naturheilkunde + Prävention

Kirchheimer Str. 41,
70619 Stuttgart-Sillenbuch

Telefon 0711 45977371
Fax 0711 88275814

Öffnungszeiten

Offene Sprechzeiten (ohne Termin)

Mo 10:00 – 12:00 16:00 – 17:00
Di 10:00 – 12:00 17:00 – 18:00
Mi 10:00 – 12:00  
Do 10:00 – 12:00 17:00 – 18:00
Fr 10:00 – 12:00  

Termine auch nach Vereinbarung

mehr zu Öffnungszeiten ..